Ziele

  • Gemeinsam mit dem Jonas-Zentrum an der FU Berlin Leben und Werk von Hans Jonas erforschen, für die Lehre fruchtbar machen und die Gesamtausgabe voranbringen.

 

  • In kritischer Auseinandersetzung mit dem Jonas'schen Ethikkonzept grundsätzlich die Ethik der Verantwortung auf aktuelle Probleme anwenden, insbesondere mit Blick auf Fragen in einer Pädagogischen Ethik (speziell: Rehabilitationspädagogik und Schulpädagogik), sowie Fragen der Bioethik (speziell der Ethik in den Lebenswissenschaften und der Ökologischen Ethik).

 

  • Die Konzeption einer Ethik als Methode, die zwischen Prinzipienethik und Kasuistik einen dritten Weg aufzeigt und insbesondere für die Ethikberatung (Personen, Institutionelle Einrichtungen etc) speziell in den oben genannten Feldern fruchtbar gemacht werden soll.

 

  • Auf der Basis der Jonas'schen Ethik und mit den Mitteln der Ethik als Methode ein Konzept für Schlichtung/ Philosophische Mediation im Kontext von Verantwortlichkeit entwickeln.

 

  • Fragen des Alterns (Gerontologie) sind von großem ethischen Interesse, individuell und gesellschaftlich, und sollen im Kontext des Verantwortungsbegriffs mit Blick auf eine Ethik des Alterns kritisch untersucht werden.

Aufgaben

  • Informationsveranstaltungen zu Hans Jonas

  • Wissenschaftliches Forum zu Fragen der Verantwortung in Instituten (Schule, Hochschulen, der Wissenschaften, speziell: Lebenswissenschaften, Ökologie, Rehabilitationswissenschaften)

  • Ethikberatung unter der besonderen Perspektive Verantwortlichkeit

  • Ausbildung von Ethikberatern (Entwicklung eines Curriculums)

  • Organisation von Gastvorträgen (national & international)

  • Herausgabe einer Reihe "Hans Jonas" (Logos-Verlag Berlin)

  • Publikationsförderung für NachwuchswissenschaftlerInnen und KollegInnen in der Reihe Ethik und Pädagogik im Dialog (Hrsg. Holger Burckhart, LIT-Verlag)